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Körper- und erfahrungsorientiert - Was heißt das eigentlich?
Um nur ein Beispiel zu nennen - wir arbeiten in der HAKOMI Methode gerne mit dem „inneren Beobachter“ / „der inneren Beobachterin“. „Sich beobachten“ wird oft mit nachdenken, verstehen wollen, sich analysieren verbunden. Unter dem inneren Beobachter verstehen wir im Sinne von HAKOMI etwas anderes. Die Fähigkeit, das eigene Erleben wahrzunehmen – während es geschieht. Ohne es sofort zu erklären, verändern zu wollen, ohne zu bewerten. Z.B.: „Ich merke, mein Atem wird gerade fla
Antje Holzwarth
vor 3 Tagen2 Min. Lesezeit


Warum Verstehen allein oft nicht reicht
Viele KlientInnen kommen zu mir mit dem Wunsch, sich selbst besser zu verstehen. Sehnen sich danach, Zusammenhänge besser zu erkennen, einzuordnen, zu begreifen, warum sich bestimmte Gefühle zeigen und weshalb sich manche Muster immer wiederholen. Und wir kennen es alle – der "Fisch merkt als Letzter, dass er im Wasser schwimmt". Und ja – Verstehen kann entlasten! Kann Ordnung bringen. Manchmal auch Erleichterung. Kann helfen, neue Perspektiven einzunehmen. Und doch hat es se
Antje Holzwarth
vor 2 Tagen2 Min. Lesezeit


Selbstorganisation ≠ Selbstoptimierung
Ergänzend zum letzten Beitrag eine subjektive Abgrenzung des Themas "Selbstorganisation" von dem der "Selbstoptimierung". Aus meiner Sicht dient Selbstoptimierung oft dazu, die eigene Selbstorganisationskraft zu übergehen. Dort, wo wir uns ständig verbessern wollen, übergehen wir uns selbst. Auf den ersten Blick scheint Selbstoptimierung etwas Positives zu sein: Verantwortung übernehmen, sich entwickeln wollen, „an sich arbeiten“. Und natürlich kann das auch ressourcenorienti
Antje Holzwarth
vor 3 Tagen2 Min. Lesezeit


HAKOMI - humanistisch
In meine Praxis finden Menschen aus allen erdenklichen Berufsbildern. In letzter Zeit auffällig viele aus sogenannten helfenden Berufen: Pflegekräfte, SozialarbeiterInnen, TherapeutInnen,...auch Lehrende und Führungskräfte. Kurz – Menschen, die selbst tagtäglich für andere da sind. Menschen, die erschöpft sind, die nicht selten sich selbst aus dem Blick verloren haben. Deren eigene Bedürfnisse in den Hintergrund gerückt sind. Aus Berufen, in denen das Funktionieren oft hinter
Antje Holzwarth
vor 3 Tagen3 Min. Lesezeit
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