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MEIN THERAPIE-ANGEBOT

In den letzten Jahren sind die Herausforderungen in unserer Welt gewachsen und wir können uns darin manchmal ganz klein, verloren oder überwältigt fühlen. In solchen Momenten ist es wichtig zu wissen, dass Hilfe und Unterstützung da sind. Vielleicht tauchen Muster auf, die sich zu wiederholen scheinen, ohne dass wir dahinter kommen, warum oder wie wir diesen Kreislauf unterbrechen können. 

In Zeiten von großer Sorge, Verzweiflung, Trauer, Wut, Stress, Angst, Lebenskrisen, Beziehungsproblemen oder anderen persönlichen Schwierigkeiten biete ich einen geschützten Rahmen, in dem alles da sein darf – in dem Sie "Mensch sein" dürfen – mit allem, was dies mit sich bringt. Hier > können Sie um einen Rückruf bitten, wenn Sie Hilfe benötigen. Es sind auch kurzfristige Termine möglich. Notfallnummern finden Sie hier >

  • Individuelle Begleitung: Jeder Mensch ist einzigartig, deshalb gestalten wir Ihre Therapiestunden transparent und auf Ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten.
     

  • Vertraulichkeit: Ihre Privatsphäre und Vertraulichkeit stehen an erster Stelle. Sie können sicher sein, dass alles, was in unseren Sitzungen besprochen wird, absolut vertraulich behandelt wird.
     

  • Unterstützung: Wenn wir uns für eine Zusammenarbeit entscheiden, gehe ich Ihren Weg mit Ihnen. Ich kann Sie dabei unterstützen, den Blick nach innen zu richten, alte Muster zu erkennen, zu verstehen und zu transformieren, eigene Grenzen zu erkennen und neue Wege zur Selbstfürsorge zu entdecken, Ressourcen zu aktivieren und Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
     

Gerne biete ich nach einem ersten Kontakt via E-Mail oder Telefon eine kostenfreie Kennenlern-Stunde an (ca 30 Min.), um herauszufinden, ob wir diesen Weg gemeinsam starten möchten.


Ich freue mich auf Sie! Mit herzlichen Grüßen,​

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Antje Holzwarth

Nahaufnahme Moos - Wachstum

DIE HAKOMI-METHODE –
Erfahrungsbasiert, körperorientiert, achtsamkeitszentriert

„Hakomi“ (in den 1980er Jahren in den USA entwickelt von Ron Kurtz) ist eine körperzentrierte Form der Psychotherapie. Wir betrachten den Menschen als ein lebendiges, sich selbst organisierendes Ganzes. Körper, Gefühle, Denken und Beziehungserfahrungen gehören untrennbar zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. Wie wir uns halten, atmen, bewegen oder anspannen, spiegelt oft unbewusst wider, was wir über uns selbst, andere Menschen und die Welt gelernt haben. Hakomi teilt nicht ein in schwarz oder weiß, gut oder böse, richtig oder falsch, gesund oder krank. Stattdessen geht es darum, zu verstehen, wie ein Mensch geworden ist, wie er heute ist. Ron Kurtz ging davon aus, dass jedes innere Muster, jede Schutzstrategie einmal einen guten Grund hatte. Nichts im Inneren eines Menschen entsteht „gegen ihn“. Auch das, was heute möglicherweise Leiden verursacht oder Beziehungen erschwert, war ursprünglich eine sinnvolle Antwort auf reale Erfahrungen – häufig auf Schmerz, Überforderung, mangelnde Sicherheit oder fehlende Unterstützung in frühen Lebensphasen. In diesem Sinn ist nichts im Menschen „falsch“, sondern erst einmal nachvollziehbar. Aus dieser Haltung heraus schauen wir auch auf innere Konflikte anders. Anstatt etwas zu bewerten oder loswerden zu wollen, lädt Hakomi dazu ein, allem mit Neugier und Respekt zu begegnen. Widerstand ist kein Hindernis, sondern kann ein intelligenter Schutzmechanismus sein. Angst kein Defizit, sondern ein Signal. Rückzug, Anpassung oder Kontrolle keine Fehler, sondern Versuche, mit dem Leben zurechtzukommen. Ron Kurtz betonte, dass echte Veränderung nicht durch Bewertung oder Korrektur entsteht, sondern durch Kontakt und Bewusstheit. Wenn ein Mensch sich selbst ohne Urteil wahrnehmen kann – mit allem, was da ist –, entsteht ein innerer Raum, in dem neue Erfahrungen möglich werden. Heilung geschieht nicht durch das Bekämpfen alter Muster, sondern durch das tiefe Erkennen ihrer Bedeutung und durch neue, korrigierende Erfahrungen. Diese nicht-wertende Haltung prägt auch die therapeutische Beziehung. Der Therapeut steht nicht über dem Klienten und weiß nicht „besser“, wie jemand sein sollte. Er begleitet einen gemeinsamen Forschungsprozess: Wie organisiert sich dieser Mensch? Was hat er gelernt? Was braucht es jetzt gerade in diesem Moment? Die therapeutische Haltung ist geprägt von liebevoller Präsenz, Achtsamkeit, einer wertschätzenden Beziehung und Gewaltlosigkeit. Alles, was sich im Hier und Jetzt zeigt – auch Widerstand, Schutzmechanismen oder Unsicherheit – wird als sinnvoller Teil dessen verstanden, wie wir uns innerlich organisiert haben. Nichts muss „weg gemacht“ werden. Hakomi folgt damit einem zutiefst humanistischen Ansatz. Menschen müssen nicht repariert, sondern verstanden, gesehen und in ihrer inneren Logik ernst genommen werden. Aus diesem Verständnis heraus kann sich das, was festgefahren ist, von innen heraus verändern – in einem Tempo und auf eine Weise, die dem Menschen entspricht. Der Körper spielt dabei eine besondere Rolle. Er reagiert oft unmittelbarer als der Verstand und zeigt sehr genau, wo innere Spannungen, alte Verletzungen oder ungelöste Themen gespeichert sind. Durch das behutsame Wahrnehmen von Körperempfindungen können tiefere innere Strukturen zugänglich werden, ohne dass belastende Erfahrungen erneut durchlebt oder analysiert werden müssen. Stattdessen entsteht Veränderung in einem sicheren Rahmen, in dem das eigene Tempo und die eigenen Grenzen geachtet werden. Wir vertrauen auf die innere Weisheit des Menschen, auf die natürliche Fähigkeit des Organismus, sich in Richtung Wachstum und Heilung zu entwickeln, wenn die passenden Bedingungen vorhanden sind. Die therapeutische Begleitung unterstützt diesen Prozess, ohne etwas zu erzwingen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht das behutsame Erforschen unbewusster Grundüberzeugungen, die häufig früh im Leben entstanden sind. Solche Überzeugungen betreffen zum Beispiel Fragen nach Zugehörigkeit, Sicherheit, Nähe, Liebe, Zuwendung und Unterstützung, Wert oder Selbstständigkeit. Sie zeigen sich weniger in Worten als in körperlichen Reaktionen und emotionalen Mustern. Durch achtsamkeitsbasierte Experimente werden diese inneren Strukturen im Hier und Jetzt erfahrbar. Veränderung innerer Muster kann in der Hakomi-Methode durch das Bewusstmachen, wie wir uns aufgrund unserer Erfahrungen innerlich organisiert haben sowie neue, korrigierende Erfahrungen – sogenannte „fehlende Erfahrungen“ – geschehen. Also Erfahrungen, die früher nicht möglich waren, heute aber in einem sicheren therapeutischen Raum ggf. nachgeholt werden können.

GESPRÄCHSPSYCHOTHERAPIE –
Integrativ, nicht-direktiv, traumasensibel, tiefenpsychologisch fundiert

 

Mein Angebot der Gesprächstherapie versteht sich als eine integrative Methode, die auch Techniken aus anderen Therapieschulen einsetzt, jedoch den Schwerpunkt auf Tiefenpsychologie in Verbindung mit einer analytischen Haltung legt. Die psychoanalytische Haltung – zu verstehen als eine offene, nicht-direktive, verstehende und reflektierende Haltung – ist hier grundlegend.

 

Übertragungs- und Gegenübertragungsdynamiken in der therapeutischen Beziehung,
strukturelle und konflikthafte Aspekte der Persönlichkeit, biographische Entwicklung und frühere Prägungen spielen eine große Rolle. Abwehrmechanismen und Beziehungsmuster können anhand von Übertragungsphänomenen im Hier und Jetzt erfahren und reflektiert werden. Psychische Symptome verstehe ich als einen Ausdruck innerer Konflikte und ungelöster emotionaler Erfahrungen. Sie dienen in diesem Ansatz nicht primär der „Symptomkontrolle“, sondern der Erkenntnis darüber, wie der Patient unbewusste Konflikte schützt oder verschiebt.

 

Abwehrmechanismen sind auch bei diesem Ansatz nicht als Störfaktoren zu verstehen, sondern als Informationen, mit denen der Therapeut verstehen kann, welche inneren Konflikte sich am stärksten „wehren“ und warum.

 

Traumatische Erlebnisse und deren Auswirkungen auf Psyche und Verhalten werden als ein wichtiges Therapieanliegen gesehen. Dazu gehören Stabilisierungstechniken und eine traumasensible Arbeitsweise sowie ein verantwortungsvoller Umgang, was auch eine Weitervermittlung an bspw. spezialisierte Traumazentren o.ä. bedeuten kann.

 

Mitglied des VFP –
Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.

 
Logo VFP Verband Freier Psychotherapeuten

Als Heilpraktikerin eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie gelten für meine Berufsausübung verschiedene Gesetze wie das Heilpraktiker-Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne als Arzt bestallt zu sein. 

Die Berufsordnung beinhaltet unter anderem, dass ich mich der Schweigepflicht, der Sorgfalts-, der Dokumentations- und Aufbewahrungspflicht, der Aufklärungs- und Fortbildungspflicht verpflichte. 

Mein Therapieangebot richtet sich an Selbstzahler*.

Vorteile einer Therapie bei einer Heilpraktikerin für Psychotherapie:

  • Therapiefreiheit – keine Einschränkung auf die vier Richtlinienverfahren, Therapiemethoden auf dem neuesten Stand der Wissenschaft

  • keine langen Wartezeiten

  • kein Warten auf Anträge und Genehmigungen 

Vorab biete ich Ihnen ein kostenloses Telefongespräch für Fragen und Organisatorisches an.


*Die Kosten für die Psychotherapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen gemäß dem Psychotherapeutengesetz von 1999 nur übernommen, wenn die Psychotherapie von einem approbierten Facharzt für Psychotherapie oder psychologischen Psychotherapeuten mit Kassensitz durchgeführt wird.

Bei Behandlungen durch einen Heilpraktiker eingeschränkt für Psychotherapie besteht bei den gesetzlichen Krankenkassen keine Übernahmepflicht der Therapiekosten.

Private Krankenkassen, Beihilfestellen und Zusatzversicherungen übernehmen in wenigen Ausnahme-Fällen die Therapiekosten, die ein Heilpraktiker für Psychotherapie in Rechnung stellt, wenn der Versicherungsvertrag vom Patienten entsprechend abgeschlossen wurde. Häufig wird von den privaten Kassen allerdings nur der sogenannte „große“ Heilpraktiker als Behandler akzeptiert.

Rechtliches:

 

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